Feststellung: McDoof Mitarbeiter sind unqualifiziert für ihren Job, zumindest in diesem unseren Land. Dies fiel mir gestern auf, als ich mal wieder voll von Murphys Gesetz erwischt wurde. Die altbekannte Regel die da lautet “Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen” traf gestern auf mich mal wieder zu, als ich in der Schlange stand und auf etwas Pressfleisch im Pappbrötchen wartete. Wohl wissend das man niemals mit der vermeintlich kürzesten Schlange am schnellsten zum Futtertrog kommt, stellte ich mich einfach mal so an, ohne groß auf Schlangenlänge und potentielles Bestellverhalten der Kunden vor mir in der Schlange zu achten (dürre Paris Hilton Klone = ne kleine Pommes oder ein Eis; Popschlampen = Juniortüte; Körperbau quadratisch, praktisch, gut = 2 Menüs und ‘n 20er Hühnergehäckseltes paniert…).
Schon beinahe dachte ich, dem ehernen Gesetz entkommen zu sein und das meine wahllos ausgewählte Reihe doch tatsächlich die schnellste seien sollte. Aber ich hatte die Rechnung ohne die Sprachbarriere gemacht. So standen irgendwann dann ein Vater nebst männlichem Kleinkind an der Kasse und der freundliche Burgerdealer fragte nach dem Begehr. Innerlich schon erfreut ja als nächstes dran zu sein, warf ich schon mal einen Blick auf die ausgelegte Produkpalette, um Wartezeiten zu vermeiden. Denn wer hungrig ist, der futtert auch nicht sein Lieblingspressrind, nein der greift auch einfach mal zum nächst besten Verfügbaren. Doch meine Ohren ließen mein Hirn aufmerken, dass es wohl noch etwas dauern würde mit meiner Bestellung. Denn dummerweise war der vermutlich indisch oder indonesiche Burgerdealer nicht so ganz in der Lage die Bestellung korrekt auszuliefern. Dies lag aber weniger an ihm sondern vielmehr an seinen Kunden, die ebenso wie auch er, der deutschen Sprache nicht so ganz mächtig waren. Wärend Vater und Sohn sich in türkisch? unterhielten und dann meist gleichzeitig in gebrochenen Sätzen versuchten zu vermitteln was sie gerne hätten, musste das Hirn des Mannes hinterm Tresen Überstunden machen und diese Worte nun in sein Schema “welches Getränk, Maio/Ketchup, hier essen/mitnehmen” verpacken.
Es dürfte keinen verwundern das mich Onkel Murphy zu dem Zeitpunkt dann schon längst wieder eingeholt und mir mit Schadenfreude im Gesicht die weitaus schneller vorankommenden anderen Warteschlangen präsentierte. Tja aber so ist das nun mal, wenn Menschen aufeinandertreffen, die sich in einer Sprache unterhalten müssen die sie kaum beherrschen, da kann man nix machen. Oder doch? Weitere Spekulationen darüber überlasse ich dir lieber Leser…